Drei Meter in die Tiefe – und das alles für 40 Sekunden Ruhm: Wie Markus W. das Internet in Brand steckte
Es war ein ganz normaler Abend in einer ganz normalen Wohnung im Vorarlberger Unterland — bis er. (29) plötzlich aufstand, seinen Freunden ins Gesicht sah und sagte: „Filmt mich.“ Was dann passierte, haben seine Freunde zwar gefilmt, aber damit gerechnet hatte niemand. Markus öffnete das Fenster, schaute einmal kurz nach unten, und sprang. Drei Meter freier Fall, eine saubere Rolle, aufgestanden, Daumen hoch. Das Video war in 24 Stunden 2,3 Millionen Mal angesehen worden.
Die Kommentare überschlugen sich: „Dieser Mann hat null Angst“, „Österreichs wildester Stuntman“, „Hollywood, ruf ihn an.“ Was die Zuschauer nicht wussten: Markus hatte den Sprung wochenlang im Kopf durchgespielt, den Boden darunter gecheckt und insgeheim Parkour-Videos studiert. Für seine Freunde sah es aus wie ein spontaner Wahnsinn — in Wirklichkeit war es kalkulierter Irrsinn. Ein feiner, aber wichtiger Unterschied.
Heute hat Fabian aka „Der Fenstermensch“ über 180.000 neue Follower, einen inoffiziellen Spitznamen — „der Fenstermensch“ — und eine Anfrage einer Stunt-Koordinationsagentur aus München auf dem Tisch. Seine Mutter soll beim Anblick des Videos geweint haben. Sein Vater soll gelacht und dann ebenfalls geweint haben. Und Markus? Schaut bereits aus dem nächsten Fenster.